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Kaplan Alois Gwerder


Aus dem "Bote der Urschweiz"


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Die alte Kloster Kirche

 

Dr. Linus Birchler hat schon 1930 festgestellt, dass unsere alte Klosterkirche ein Bauwerk von besonderem Wert sei: nämlich der einzige noch erhaltene Kirchenbau aus romanischer Zeit im Alten Lande Schwyz; die um 1600 vorgenommene barocke Umgestaltung lasse immer noch die ursprüngliche romanische Anlage erkennen. Da inzwischen das Bauwerk immer mehr in einen bedrohlichen Zustand geriet, wurde es 1956-1958 unter der Aufsicht der eidgenössischen Denkmalspflege einer eingehenden Renovation unterzogen. Man wollte dabei den ursprünglichen romanischen Zustand wieder herstellen, und von den späteren Zutaten und Veränderungen nur die wertvollen beibehalten. (Romanisch = Kunstform des frühen Mittelalters um 1000-1250. Kennzeichnend ist der Rundbogen). Unter dem vielfachen Verputz der Mauern kam dann die einstige romanische Anlage der Fenster und der alten Eingangstüre im Westen zum Vorschein, die man später ganz oder teilweise zugemauert hatte. Diese Fenster wurden nun wieder blossgelegt und ihnen die ursprüngliche schmale hohe romanische Form wiedergegeben. Auch die alte Haupttüre wurde wieder geöffnet und die später ausgebrochene Türe nach Süden wieder zugemauert. Die Fenster wurden mit Rautenver- glasung versehen. Dies alles gab dem alten romanischen Raum wieder seine Geschlossenheit und das bezeichnende Halbdunkel der romanischen Kirchen. Im Chor wurde der gemauerte erhöhte Boden belas- sen, aber nur ein einziger schlichter Blockaltar ohne Aufbau ange- bracht. Die romanische Strenge und Einfachheit kommt auch zum Ausdruck in der auf rohen Querbalken aufruhenden flachen Holzdecke, die ganz erneuert werden musste, aber schräg belassen wurde wie zuvor. Der Fussboden erhielt wieder den alten Belag mit den roten Ziegelplatten. Die um 1600 eingebaute hölzerne Empore wurde belassen und nur die in die Kirche hinunter führende Stiege als unnötiges Beiwerk entfernt. Die Gebeine der früher unter dem Boden bestatteten Klosterfrauen und Kapläne wie auch die Schädel des einsti- gen Beinschrankes wurden in einer gemeinsamen Gruft unter dem neuen Boden beigesetzt. So bietet die erneuerte alte Klosterkirche innen und aussen wieder ei nen echt romanischen Zustand dar. Das Kirchlein ist auch seit der Niederlegung der alten Pfarrkirche um 1787 das weitaus älteste Gebäude im Muotathal.
 

Die alte Klosterkirche ("das alte Kloster) aussen vor der Renovation 1958

 

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